Jetzt im September: Kürbissaft

Jetzt im September: Kürbissaft

By 28. September 2011

Einkaufen und kochen, was die Region zur Jahreszeit hergibt. Also mehr Vitamine bei weniger Umweltbelastung durch lange Transportwege. Und lecker ist es obendrein.

Kürbis macht schlank, schön und bewahrt vor Krankheiten. Die Mayas und Azteken, die Ureinwohner Mexikos, feierten den Kürbis schon vor Tausenden von Jahren als heilige Arznei- Frucht. Rechtzeitig zum Herbstanfang kommt der Kürbis auch bei uns wieder groß raus. Bis zum letzten Kern kann jeder Teil der gelben Riesen genutzt werden. Am besten schmecken unserer Meinung nach Hokkaido-, Muskat- und Moschuskürbisse.

Dass der Kürbis gerade dann reift, wenn es draußen kalt wird, ist sehr praktisch: Sein Fleisch steckt voller Vitamine und Antioxidantien, die unsere Immunabwehr zu Höchstleistungen treiben. Als Gemüse oder Suppe ist der Kürbis dabei auch noch ein schlanker Sattmacher: 100 Gramm haben 27 Kalorien! Aber das orange Fruchtfleisch kann noch mehr. Als Auflage soll Kürbis auch Krampfadern lindern können. Gesund ist Kürbis somit allemal.

Mit Kürbissaft können Sie, laut Ayurveda, alle drei Vitalkräfte Vata, Pitta und Kapha ausgleichen und dem Körper eine Reihe von wichtigen Nährstoffen schenken. Frischgepresster Karotten- oder Orangensaft kann mit dem Kürbissaft nicht konkurrieren. Probieren Sie diesen Saft und Sie werden davon nicht mehr weg kommen! Der Kürbissaft beruhigt ein aufgewühltes, gestresstes Nervensystem und ist ein wahres Wundermittel gegen Schlaflosigkeit.

Kürbis ist die größte und schwerste Gemüseart, Sorten wie der Gelbe Zentner können - wie der Name schon sagt - 50 Kilo und schwerer werden. Biokürbis enthält wertvolle Inhaltsstoffe. Bekannt ist z.B. die Verwendung der Kürbiskerne bei Prostata- und Blasenleiden.

Kürbis biologisch anzubauen ist nicht schwer. Blätter und Früchte werden sehr groß, es macht Spaß, den Pflanzen bei ihrem wuchernden Wuchs zuzuschauen. Kürbispflanzen können Sie pflanzfertig kaufen, es ist jedoch sehr einfach, eigene Pflanzen aus Samen heranzuziehen. Das macht man am besten Anfang Mai. Die Kürbissamen dazu einfach in Haus oder Wohnung in ein Gefäß mit Erde stecken, an einen warmen Platz stellen, die Erde feucht halten. Wenn Sie wollen, können Sie dazu auch ein Zimmergewächshaus verwenden, dann erfolgt die Keimung noch schneller. Innerhalb weniger Tage werden sich die beeindruckend großen Keimblätter des Kürbis zeigen.

Zur Anzucht der Kürbispflanze verwenden Sie idealerweise eine Multitopfplatte oder einen Torfquelltopf, den Sie beim Pflanzen mitpflanzen können, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Schon 1-2 Wochen nach der Keimung sind die Kürbispflanzen so groß, dass man sie ins Gartenbeet pflanzen kann. Man sollte beim Kürbis aber bis Mitte Mai warten, bis die Eisheiligen vorbei sind, da die Pflanzen die Wärme mögen und sehr frostempfindlich sind.
Draußen brauchen die Pflanzen dann viel Platz, mindestens einen Quadratmeter je Kürbispflanze und natürlich mögen sie wie alle Gemüsepflanzen die Sonne. Tipp: Kürbis auf einem Komposthaufen pflanzen. Dort ist die Nährstoffversorgung optimal gesichert, Düngung ist auf dem Komposthaufen nicht erforderlich, bei Beeten genügt die Versorgung mit eigenem Gartenkompost, den man bei der Pflanzung ausstreut. In Trockenperioden sollte man den Kürbissen Wasser gönnen, wir nutzen dazu Regenwasser aus unserem Regenwassertank. Regenwasser ist zum Gießen ideal und steht - übers Jahr gesehen - reichlich und kostenlos zur Verfügung.

Die Kürbisse wachsen schnell. An langen Ranken bilden sich bald riesige gelbe Blüten, in denen sich oft Dutzende Bienen und Hummeln aufhalten. Beim Wachsen der mitunter riesigen Kürbisse kann man in warmen Perioden fast zuschauen, so schnell werden sie größer. Im Herbst werden sie geerntet. Man kann sie dann zu schmackhaften Kürbisgerichten verarbeiten. Einige Samen immer trocknen, z.B. auf Butterbrotpapier und als Biosamen für nächstes Jahr aufheben.

© Tatiana Belova - Fotolia.com

  • Prep Time : 15 minutes

Instructions

Kürbis (ungeschält, aber entkernt), Rote Beete, Zitrone und Topinambur durch einen Entsafter schieben. Die Leinsamen in einem Minimixer  zusammen mit 1/2 Tasse Wasser, Zimt und Kewra/Blütenwasser pürieren. Beide Komponenten zusammen mixen und evtl. mit Kokosraspeln (am besten von einer frischen Kokosnuss) bzw. gesprossenen Sonnenblumenkernen garniern.

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One Response to Jetzt im September: Kürbissaft

  1. Pingback: KÜRBIS-KOKOS-SUPPE - Lust auf Essen ... Carlos kocht

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